Werber entdecken die Augmented Reality
(AR) immer mehr als Instrument um Konsumenten zu faszinieren und mit ihren Werbebotschaften zu erreichen. Der große Vorteil dieser „erweiterten Realität“: Jedes reale Objekt erhält ein virtuelles und interaktives Double. So können Produkte z.B. von allen Seiten betrachtet oder um virtuelle Informationen ergänzt werden.
Dass Augmented Reality
nicht nur in Kombination mit z.B. Printmedien und dem heimischem Bildschirm funktioniert, sondern auch direkt am POS (Point of Sale) den Kunden faszinieren kann, zeigt nun LEGO® mit einem wahren Kindheitstraum:
„Früher stand ich im Spielwarenladen oft vor einem Regal bunt-illustrierter LEGO®-Verpackungen, ohne genau zu wissen wie genau das Spielzeug darin aussieht oder funktioniert. Ich wollte viel lieber das Spielzeug direkt in die Hand nehmen und von allen Seiten betrachten. Im Fall von LEGO® ein ganz besonderes Problem, denn selbst wenn ich die Verpackung geöffnet hätte, würde es noch einige Zeit dauern und etwas Konstruktionsgeschick erfordern, bis ich wüsste wie eine Polizeistation oder ein Hydraulik-Bagger dreidimensional und in voller Action aussieht bzw. funktioniert.“
Der dänische Spielwarenhersteller LEGO® testet nun zusammen mit dem Münchener Augmented Reality Spezialisten Metaio die DIGITAL BOX.
Das Prinzip ist einfach: Hält man eine LEGO® -Verpackung vor die Kamera des interaktiven Terminals, erkennt das System die Verpackung und gibt den fertig zusammen gebauten Inhalt in Form von live-animierten 3D-Szenen auf dem Display wieder.

Schon wieder News aus Japan. Dieses Mal von der Firma Sankoflex, ein Name, der für sich allein schon einen Post wert wäre. Aber es kommt noch besser: Sankoflex hat nämlich LED-Bausteine entwickelt, die wie LEGO funktionieren. Die Bausteine gibt es dabei in zwei verschiedenen Formen, wobei jeder Stein 2,1 Mio. Farben darstellen kann.
Zweiter wesentlicher Bestandteil des Systems ist eine Software, mit der passende Filme erstellt werden können. Diese werden dann mit einer SD-Karte auf die Wand gespielt.
Zu kaufen gibt es das Ganze bislang noch nicht, gemietet werden kann es dagegen schon. Für 4800 $ pro Tag, zuzüglich 2400 $ für die Programmierung des Film, kann jeder wieder zum LEGO-Architekten werden.
Wer des Japanischen mächtig ist, findet vielleicht auf der Homepage von Sankoflex noch mehr Infos.

