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In Tokio findet derzeit eine spannende Aktion statt, die das mobile Gameportal Hange bewirbt. In den Szenevierteln der Stadt wurden lebensgroße Figuren an Wänden befestigt: Ninjas, Wrestler und die beliebten Dienstmädchen-Outfits durften natürlich nicht fehlen. Alle Figuren halten ein Handy in der Hand, denn sie sind Teil des Gewinnspiels “The Half Of Life Is Game”.

Und so funktioniert’s: Passanten können sich auf die Suche nach diesen Figuren machen und ganz einfach 3000 EURO gewinnen: sie halten ihr Handy an den Arm der jeweiligen Figur und per Infrarot oder Bluetooth wird dann die Gewinnspielseite auf das Handy übertragen und geöffnet. Wer als erster die Figuren entdeckt, gewinnt sofort das Geld. Alle anderen nehmen an einer Verlosung teil, in der es noch einmal um denselben Betrag geht.

Wie die Mechanik nun genau funktioniert, habe ich nicht ganz herausfinden können (“IR und Bluetooth“). Wer mehr weiß, mag sich gerne in den Kommentaren austoben.

Wer Bilder der Figuren sehen möchte, klickt bitte hier und hier.

1 Kommentar schreiben , 06.09.2008, 15:03 Uhr


Auch wenn wir gerade mal Sommer haben, Weihnachten steht ja schon wieder sowas von vor der Tür, dass sich das „Akarium Projekt“ aus Tokio quasi aufdrängt.

Lichtinstallationen sind nämlich auch in Japan zur Weihnachtszeit sehr beliebt und Handys ja sowieso. Daher vewundert es auch nicht, dass schon 2006 ein Projekt gestartet wurde, bei dem Passanten die Weihnachtsbeleuchtung in einer Tokioter Einkaufsstrasse per Handy steuern konnten.

Die User mussten nur eine Nummer anrufen, um mit der Beleuchtung interagieren zu können. So reagierten die aufgebauten Leuchtsäulen auf die Lautstärke und „Emotionen“ der Anruferstimmen. Zusätzlich wurde die Installation per Kamera auf eine Website gestreamt, so dass auch Webuser teilnehmen konnten.

Die Aktion wurde von Tripleseven Interactive aus Tokyo realisiert.

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Kommentar schreiben , 26.06.2008, 11:24 Uhr

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Ok, also QR-Codes View definition in a new window sind in aller Munde und in Japan sind sie weit verbreitet. Aber wozu sind sie gut?

Wenn Außenwerbung interaktiv werden soll, dann braucht man vor allem eines: ein entsprechendes Gegenstück zu den Links aus dem Web. Nur mithilfe von Links kann „irgendwo geklickt“ und zwei Elemente können miteinander verbunden werden – im Fall von interaktiver Außenwerbung das Plakat mit einem digitalen Inhalt.

QR-Codes View definition in a new window sind eine Möglichkeit, solche Links zu erstellen, und meistens werden sie auch genau dafür verwendet. Im Grunde können aber auch andere Daten wie Telefonnummern, vorgeschriebene SMS oder Visitenkarten verschlüsselt werden.

Wie QR-Code-Kampagnen aussehen können, zeigt ein Beispiel von McDonald’s in Japan. Der Burgerbrater hat Codes auf seine Verpackungen gedruckt, über die Gäste die Nährwerte der Produkte aufrufen können. Auch Infos zu möglichen allergieerregenden Inhalten sind abrufbar, wenngleich das an dieser Stelle vielleicht schon zu spät käme…

Beworben wurde die Einführung der Codes in TV-Spots und auf Plakaten, die u. a. in der Tokioter U-Bahn platziert wurden.

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6 Kommentar schreiben , 16.04.2008, 14:03 Uhr


Die Vorliebe der Japaner für alles verwüstende Ungeheuer hat ja Tradition. Was liegt also näher, als für den Film „The Water Horse“ („Mein Freund, der Wasserdrache“), in dem es um ein Seeungeheuer geht, ein ebensolches in der Bucht von Tokio auftauchen zu lassen? Für den 3D- Film wurde feiner Wassernebel versprüht, auf den dann der ca. 15 Meter hohe Film projiziert wurde. Das Ganze funktioniert zwar nur im Dunkeln, wie es bei Projektionen meistens der Fall ist, dort aber richtig gut.

Der Film ist übrigens kein „Godzilla Film“, sondern eher etwas für Kinder. Die Aktion ist aber trotzdem (oder gerade deshalb?) super.

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Noch ein Video.

Kommentar schreiben , 16.04.2008, 13:51 Uhr