1


LM3Labs präsentiert ein neues, interaktives Hologramm namens AirStrike: Wer es berührt oder davor gestikuliert, kann die Darstellung des Hologramms mit interessanten Effekten verändern.

IO Technology stellte Ähnliches – nämlich ein interaktives Heliodisplay – schon 2006 vor.

Beispiele und Technologien für 3D-Hologramme werden wir auf dem OOHhhhh Blog in nächster Zeit noch häufiger besprechen.

via Engagdet and FreshCreation.

1 Kommentar schreiben , 23.04.2008, 14:17 Uhr


YouTube Preview Image

Jung von Matt/next hat eine Wall – Adobe jetzt auch. Erst war sie mobil, jetzt steht sie stationär in NY. Damit hat sich Adobe zum Launch der neuen CS3-Software einen echten Knaller in Sachen Produktdemo erlaubt. Adobe platzierte eine interaktive Installation auf verschiedenen Events in den USA. Künstler projizierten ihre Motive auf eine holographisch anmutende Wand, und jeder konnte mit einem Wii-Controller als Stiftersatz das Motiv mit einer vereinfachten Version der CS3 bearbeiten.

Aus der Live-Demo der Software wurde so vielmehr eine Kunstinstallation mit Mitmachoption. Das Event war mit dem Internet connected und jeder konnte sein gerade erstelltetes Werk uploaden und auch eigene Bilder auf der Wall erscheinen lassen.

Die Flickr-Galerie und weitere YouTube Videos zum Event findet Ihr hier (1 und 2).

YouTube Preview Image

Nun ist das Event aber vorüber und die Installation wurde ins Schaufenster des Virgin Mega Store in New York verfrachtet. Somit können jetzt auch Passanten mit der Wand interagieren, oder sollte ich eher sagen „spielen“? Denn statt des Wii-Controllers kontrollieren jetzt die Passanten mit ihrem eigenen Körper vor der Mauer die Animation .

Die Technik besteht aus einer Tracking Hardware View definition in a new window, die Bewegungen vor der Maurer per Infrarot registriert. Die Software setzt die Bewegung dann in eine Mixed-Media-Animation auf der Mauer um.

Die Adobe Wall ist ein schönes Beispiel für eine ästhetische Kreation, die dazu verführt, sich direkt vom Produktnutzen zu überzeugen. Hübsche und interaktive Werbung dringt so viel leichter in das Bewusstsein der Menschen ein. Doch sie ist nicht nur kreativ, sondern bringt auch perfekt die Kernkompetenz der Software ´rüber – ein tolles Tool für Kreative.

Die Idee stammt von Goodby, Silverstein & Partners. Designed wurde die 95 Quadratmeter große Mauer in NY City von der Brand New School und Obscura Digital.

Mehr Videos (1 und 2). Zu den Artikel von Blitzagency, Gizmodo und der NY Times.

Studien belegen bereits die starke Wirkung des interaktiven Faktors in der Werbung. Die knallharten Zahlen findet Ihr bald hier.

Kommentar schreiben , 17.04.2008, 14:15 Uhr