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http://www.vimeo.com/4238052

Projektionen auf Gebäuden sind nichts Neues und überraschen heute keinen mehr. Meist wird dafür eine plane Fläche auf der Architektur genutzt.

Die Full-Service Agentur NuFormer Digital Media hat eine neue Methode entwickelt, mit der Animationen auf verwinkelte und schräge Flächen projiziert werden können. Damit wird  das Auge durch eine perspektivisch-korrekte Darstellung getäuscht. Außerdem lassen sich die architektonischen Merkmale des Gebäudes in die Animation integrieren. Auf diese Weise werden überraschende Effekte erzielt.

Damit das möglich wird, muss das Gebäude vermessen und als 3D-Modell virtuell nachgebaut werden. Anhand dieses Modells werden dann die Animationen perspektivisch berechnet und die typischen Merkmale des jeweiligen Gebäudes ausgenutzt.

Der Nachteil: Die Projektionen werden nur aus einer Sicht richtig dargestellt.

9 Kommentar schreiben , 07.08.2009, 10:19 Uhr


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Bankenkrise, Rezession, Firmenpleiten, leere Gewerbeflächen – zumindest das das Letztere kann Motomedia gut gebrauchen, denn die Agentur hat sich die Fassaden dieser Geschäfte als neues Werbeformat ausgesucht.

Ungenutzte Räumlichkeiten werden für einige Wochen bzw. Monate angemietet und neu gestaltet. Die kreativen Möglichkeiten werden natürlich auch durch die jeweilige Fassade bestimmt, grundsätzlich können die Werbemittel aber statisch, teilweise animiert oder interaktiv gestaltet werden. Der Einbau von Sound ist ebenfalls möglich.

Interaktivität wird durch mehrere Technologien umgesetzt. Bluetooth ist die eine, Bewegungssensoren und Touchscreen sind weitere Optionen, um mit den Passanten zu interagieren.

Die Dependance in England hat sich bislang vor allem auf London spezialisiert und Projekte realisiert, u. a. für  Heineken, Levi’s, BBC, Red Bull und Künstler wie LCD Soundsystem oder die Chemical Brothers.

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4 Kommentar schreiben , 10.11.2008, 11:47 Uhr


In Peking steht eine 1.900 m² große LED-Wand. Das Besondere: sie produziert ihren eigenen Strom. Das Display besteht aus tausenden photoelektrischer Zellen, die tagsüber Energie sammeln, um abends die Videos von Künstlern aus der ganzen Welt abzuspielen. Eine externe Stromversorgung ist daher nach Angaben des Herstellers nicht nötig – die Anlage produziere sogar mehr Energie als sie verbrauche.

Das New Yorker Architekten- und Medienbüro Simone Giostra & Partners hat gemeinsam mit dem Plannungsbüro Arup das System entwickelt. Ihre Vision: auch zukünftig soll die LED-Wand weiterhin für Kunstprojekte genutzt werden. „GreenPix is exclusively dedicated to showing media art“, sagt Giostra.

Eingeweiht wurde das weltgrößte farbige LCD-Display zum Start der Olympischen Spiele. Wie die Wand nach den olympischen Spielen genutzt wird, ist noch unklar.
Wer die Macher kennen lernen möchte, bekommt auf dem Media Facades Festival Berlin im Oktober die Chance dazu.

Weitere Infos, Bilder und einen Led-Wall-Simulator gibt es auf der Greenpix-Website.

Kommentar schreiben , 24.08.2008, 13:52 Uhr


In Deutschland diskutieren wir immer mal wieder über die Gestaltung unserer Ampeln: Wollen wir das Ostampelmännchen oder doch eher die Westvariante?

In anderen Teilen der Welt wird derweil über neue Lösungen für die Signalwirkung von Ampeln nachgedacht.

Der südkoreanische Produktdesigner Hanyoung Lee hat eine Idee für ein deutliches Stopp-Signal entwickelt: eine durchscheinende Laser-Mauer aus riesigen roten Passanten. Statt eines einfachen roten Ampellichts wird sie während der roten Ampelphase auf Höhe des Fußgängerüberwegs in 2D projiziert. Die Passanten laufen dahinter, wie gehabt, einfach über die Straße .

Lee’s Chancen, mit seiner Virtual Wall die Effektivität und Sicherheit von Ampeln zu erhöhen, stehen damit anschaulich ziemlich gut – denn es wird sehr schwer sein, dieses “Signal” zu übersehen oder zu ignorieren. Die Hemmung, durch so eine Mauer zu fahren, ist psychologisch wohl auch eher als hoch zu bewerten.

Aktuell ist das Projekt noch eine reine Studie, wie ich denke, aber schon jetzt ein Sprungbrett für kreative Werbeideen, die gerade im Socialbereich eingesetzt werden könnten.

So richtig interaktiv ist die Idee auch noch nicht, aber die Abstraktion hin zu einem Trafficlight, das auf Bedarf reagiert oder auch nur auf Bewegung, ist nicht weit.

Wer sich für die technischen Details interessiert, kann sich bei Yanko Design auf der Website schlau machen. Lee hat dort auch noch mehr Fotos veröffentlicht.

via: Springwise.

Website und Materialquelle: Yanko Design

Videodemo: Virtual Wall

Kommentar schreiben , 14.05.2008, 17:21 Uhr

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LM3Labs präsentiert ein neues, interaktives Hologramm namens AirStrike: Wer es berührt oder davor gestikuliert, kann die Darstellung des Hologramms mit interessanten Effekten verändern.

IO Technology stellte Ähnliches – nämlich ein interaktives Heliodisplay – schon 2006 vor.

Beispiele und Technologien für 3D-Hologramme werden wir auf dem OOHhhhh Blog in nächster Zeit noch häufiger besprechen.

via Engagdet and FreshCreation.

1 Kommentar schreiben , 23.04.2008, 14:17 Uhr


Die Vorliebe der Japaner für alles verwüstende Ungeheuer hat ja Tradition. Was liegt also näher, als für den Film „The Water Horse“ („Mein Freund, der Wasserdrache“), in dem es um ein Seeungeheuer geht, ein ebensolches in der Bucht von Tokio auftauchen zu lassen? Für den 3D- Film wurde feiner Wassernebel versprüht, auf den dann der ca. 15 Meter hohe Film projiziert wurde. Das Ganze funktioniert zwar nur im Dunkeln, wie es bei Projektionen meistens der Fall ist, dort aber richtig gut.

Der Film ist übrigens kein „Godzilla Film“, sondern eher etwas für Kinder. Die Aktion ist aber trotzdem (oder gerade deshalb?) super.

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Noch ein Video.

Kommentar schreiben , 16.04.2008, 13:51 Uhr


seite1girl_03.jpg

Holografien sind ja gerade wieder ziemlich in und – wie ich finde – auch sehr cool. Technisch nähern wir uns mit großen Schritten dem Zeitalter der interaktiven Projektionen.

Bereits 2005 hat Jung von Matt/next für den Kunden BILD eine interaktive Außenwerbungkampagne mit einer holografischen 2D-Projektion gestartet.

Die lebensgroße digitale Projektion vom Seite*1Girl der BILD überraschte nach Ladenschluss alle Passanten und zog sie magisch an. Das Dessous-Girl interagierte mit den Menschen vor dem Schaufenster des C&A Flagship-Store am Berliner Ku-Damm: strippte, rockte und zwinkerte auf Kommando.

Denn der interaktive Clou der Aktion war, dass Besucher der Webseite www.seite1girl.de die Aktionen des Seite*1Girl direkt angesteuert haben und parallel dazu die Reaktionen der Passanten über eine Webcam live verfolgen konnten. Die coolsten Szenen und alle Aktionen findet Ihr archiviert auf der Webseite.

Weitere tolle Cases mit Holografien werden wir in der nächsten Zeit hier auf dem OHHhhh Blog präsentieren. Echte Webcam-Klassiker sind inzwischen interaktive Cases wie die Diesel Heidis und das Burger King Subservient Chicken – allesamt Cannes Gewinner. 

Zum Video mit dem Case bitte hier klicken.

Noch eine leicht bekleidete Dame in einem Schaufenster in Kopenhagen (2006) gibt’s hier.

Kommentar schreiben , 15.04.2008, 16:49 Uhr