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Zum Weihnachtsfest letzten Jahres hat De Beers Diamonds eine interaktive Photoinstallation im New Yorker Central Park gesponsert.

Sie lud Paare dazu ein ihre Liebe zueinander in einem Moment festzuhalten, der so einzigartig und dauerhaft ist wie ein Diamant.

Für eine Spende von 5$ an die Elton John Aids Stiftung küssten sich tausende von Paaren auf einer kreisrunden Bühne unter einem Mistelzweig, während sie von allen Seiten mit 60 Kameras fotografiert worden.

Die daraus erstellte 360° Videoaufnahme – wie wir sie sonst nur aus Hollywood-Filmen kennen – stand anschließend zum Download und Weiterleiten auf der begleitenden Website bereit.

Kommentar schreiben , 05.08.2009, 18:26 Uhr

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Warten kann ab jetzt mehr Spaß machen: Die Berliner Agentur Extrajetzt hat zusammen mit dem Institut Hyperwerk an der Fachhochschule Nordwestschweiz ein Konzept entwickelt, um Wartesituationen an belebten Plätzen attraktiver zu gestalten.

Das Konzept „RaveSnake“ basiert auf dem Videospiel/Handyspielklassiker „Snake“ und nutzt die weltweit erste Bluetooth-Fernsteuerung für „Public Playing“. Riesige Bildschirme werden so mit dem eigenem Handy zur Spielfläche. Bei Ravesnake können im Unterschied zum Original bis zu sieben Mitspieler gleichzeitig spielen.

Wer mitspielen möchte, lädt via Bluetooth die nur 20 Kilobyte große Applikation auf sein Handy. Anschließen kann der Spieler seine eigene Spielfigur erstellen und sich zur nächsten Partie anmelden. Über die Nummerntasten oder den Joystick des Mobiltelefons kann die Richtung der Spielfigur verändert werden. Bei Kollisionen mit einer anderen Spielerfigur oder der Spielfeldbegrenzung wird der Vibrationsalarm am Handy ausgelöst. Jener Spieler, der nach Ablauf der Zeit die längste Schlange hat gewinnt.

Ravesnake wurde 2007 erstmalig auf der Jugendmesse YOU in Berlin getestet. Mit Erfolg: In drei Messetagen fanden 400 Multiplayer-Partien statt, das Spiel wurde 4000 Mal heruntergeladen.

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Public Playing ist eine wunderschöne Kombination der Kanäle Out-of-Home, Mobile und Online Media. Beim Spielen auf einem zentralen Großbildschirm entsteht kurzfristig eine Community aus einander fremden Mitspielern, die sich allerdings alle im unmittelbaren Umfeld des zentralen Bildschirms befinden. Viele öffentliche Plätze sind bereits jetzt mit Großbildschirmen ausgestatten und könnten technisch gesehen für Public Playing genutzt werden. Aber auch für Messestände oder Events bietet Public Playing viel Potenzial. Vorraussetzung ist natürlich das richtige Spielkonzept.

„Der Kreativität sind hinsichtlich des Spielkonzeptes zunächst einmal nur wenige Grenzen gesetzt“
David Rowald, Creative Partner von Extrajetzt.

„Uns steht die Rechenleistung eines modernen PC’s zur Verfügung, da mit dem Mobiltelefon lediglich der Spielcharakter individualisiert wird und die Steuerbefehle übertragen werden“
Martin Fleck, Hyperwerk.

Wie so ein Konzept aussehen könnte, zeigt das Projekt „Olympiaction – Dabei sein ist alles“ das in Partnerschaft von Ströer DERG Media, Jost von Brandis und Extrajetzt entstanden ist. Mit dem Projekt wollen die Partner die olympischen Spiele vom 8. bis zum 24. August 2008 in Deutschlands größte Bahnhöfe bringen. Auf Großbildschirmen können sich dann Reisende und Bahnhofsbesucher in den Disziplinen Schwimmen, Turnen, Leichtathletik und den verschiedenen Kampf-, Kraft- und Ballsportarten messen.

Wer RaveSnake einmal selbst ausprobieren möchte, hat übrigens im Oktober während des Media Facades Festivals in Berlin die Chance dazu.

4 Kommentar schreiben , 15.05.2008, 11:48 Uhr

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13TH Street

Was für eine Vorstellung: Du gehst ganz entspannt, möglicherweise etwas torkelnd, in die Clubtoilette, wäscht Dir die Hände (3/4 der Männer machen das immerhin). Plötzlich geht das Licht aus und Du befindest Dich mitten in einem Horrorszenario: Blutspuren an den Wänden, auf dem Boden, einfach überall. Und eine Nachricht auf dem Spiegel. Fast wie bei einer CSI Folge werden die Blutspritzer erst durch Schwarzlicht sichtbar.

Diese Schauder-Kampagne wurde für unseren Kunden 13TH STREET gemacht, einem TV-Channel der NBC. Wir haben voll auf den Überraschungsmoment gesetzt. Nur ein kurzer Augenblick, der allein durch seine Emotionalität – der pure Horror – im Gehirn hängen bleibt. Ähnlich wie bei unserer K-fee Kampagne haben wir damit gleichzeitig versucht, die Markenbotschaft “See what others don’t see!” *eindringlich* rüberzubringen.

Die Technik dahinter ist schnell erklärt. Man nehme Farbe, die nur im Schwarzlicht sichtbar ist, eine fette Schwarzlichtlampe, die mit einem Bewegungssensor gekoppelt ist. That’s it.

Falls Ihr übrigens mehr von diesen einfachen und auch interaktiven Ideen unter 1000 € sehen wollt, schaut doch auch ‘mal beim Advertising Sourcebook von Leif vorbei.

5 Kommentar schreiben , 24.04.2008, 19:46 Uhr

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Hmmm, dieser Case ist etwas komplizierter. Stellt Euch vor, Ihr stoßt auf eine Print-Anzeige mit lauter pixeligen Kästchen und dem Aufruf, eine Software auf dem Handy zu installieren. Mit der Software soll dann das Geheimnis dieser Kästchen gelüftet werden.

Gesagt, getan, Ihr ladet Euch das Programm ‘runter und – schwups – erscheint auf der Tageszeitung eine 3D-Animation eines Geparden, die sich abhängig vom Blickwinkel auch noch dreht. Sichtbar ist der Gepard aber nur durch Eure Handykamera. Dieses “Ich sehe, ’was was Du nicht siehst” nennt sich Augmented Reality View definition in a new window.

Klar, da sind viele Hürden dabei, damit die Leser tatsächlich mitmachen. Einfach so Software ’runterladen – wer macht das schon! Aber in diesem Fall konnte sich der Wellington Zoo wohl auf die Mundpropaganda verlassen und es hat geklappt: 32 Prozent mehr Besucher während der Kampagnenzeit. Möglich wird diese Zauberei durch das Zusammenspiel der Software und einer Orientierungsmarke in der Zeitungsanzeige. Solange die Nutzer ihr Handy über dieser Marke halten, dreht sich das Tier auf ihrem Handy in die jeweilige Richtung.

Diese Augmented-Reality-Kampagne zeigt besonders schön, wie ein altes Medium, die lokale Tageszeitung (mit einer Reichweite von 750.000 Menschen), mit den innovativen Möglichkeiten eines Handys verknüpft werden kann.

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Die Technik basiert auf der Entwicklung des HITlabs der University of Canterbury in Christchurch NZ und wurde kreativ vonSaatchi & Saatchi und der HyperFactory für den Wellington Zoo eingesetzt.

Link.

3 Kommentar schreiben , 16.04.2008, 18:24 Uhr


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Holografien sind ja gerade wieder ziemlich in und – wie ich finde – auch sehr cool. Technisch nähern wir uns mit großen Schritten dem Zeitalter der interaktiven Projektionen.

Bereits 2005 hat Jung von Matt/next für den Kunden BILD eine interaktive Außenwerbungkampagne mit einer holografischen 2D-Projektion gestartet.

Die lebensgroße digitale Projektion vom Seite*1Girl der BILD überraschte nach Ladenschluss alle Passanten und zog sie magisch an. Das Dessous-Girl interagierte mit den Menschen vor dem Schaufenster des C&A Flagship-Store am Berliner Ku-Damm: strippte, rockte und zwinkerte auf Kommando.

Denn der interaktive Clou der Aktion war, dass Besucher der Webseite www.seite1girl.de die Aktionen des Seite*1Girl direkt angesteuert haben und parallel dazu die Reaktionen der Passanten über eine Webcam live verfolgen konnten. Die coolsten Szenen und alle Aktionen findet Ihr archiviert auf der Webseite.

Weitere tolle Cases mit Holografien werden wir in der nächsten Zeit hier auf dem OHHhhh Blog präsentieren. Echte Webcam-Klassiker sind inzwischen interaktive Cases wie die Diesel Heidis und das Burger King Subservient Chicken – allesamt Cannes Gewinner. 

Zum Video mit dem Case bitte hier klicken.

Noch eine leicht bekleidete Dame in einem Schaufenster in Kopenhagen (2006) gibt’s hier.

Kommentar schreiben , 15.04.2008, 16:49 Uhr

Fakten     Lesenswert

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Der mobile Internetzugang wird immer populärer, auch wenn die Entwicklung in Deutschland noch ein wenig hinter Ländern wie Japan, Süd-Korea, UK oder auch Österreich hinterherhinkt. Dennoch wird es Zeit, sich Gedanken zu machen, welche Rolle und Bedeutung der mobile Internetzugang in naher Zukunft haben wird.

Die größte, vielleicht sogar revolutionärste Kraft, die von der Entwicklung des mobilen Internets ausgeht, ist die Verbindung zweier Welten. Denn aufgrund der Mobilität des Handys verbinden sich virtuelle und physische Welten und sorgen somit für völlig neue Formen der Kommunikation.

Das „Welt Weite Web“ war bislang doch eher ein Land, das besucht werden kann, indem sich die User an einen (Schreib-)Tisch begeben und einen Computer einschalten. Doch erst jetzt, da dieser Internetzugang so mobil geworden ist, dass er in jede Hosentasche passt, wird das Web wirklich „World Wide“ – zu jeder Zeit, an jedem Ort nutzbar. Dadurch umgibt das Internet die physische Welt, in der wir uns täglich bewegen plötzlich wie eine zweite Haut, und jedes “anfassbare” Objekt kann im Grunde mit einem digitalen Inhalt “verlinkt” werden.

Von dieser Entwicklung werden viele Bereiche profitieren und betroffen sein, so auch die Außenwerbung. Unter dem Titel „Wie der mobile Internetzugang die Außenwerbung verändern wird“ haben wir unsere Gedanken zu diesem Thema zusammengefasst. Wer sich für das Thema interessiert, kann sich unser PDF zum Thema runterladen.

1 Kommentar schreiben , 27.03.2008, 12:10 Uhr