http://www.vimeo.com/4238052
Projektionen auf Gebäuden sind nichts Neues und überraschen heute keinen mehr. Meist wird dafür eine plane Fläche auf der Architektur genutzt.
Die Full-Service Agentur NuFormer Digital Media hat eine neue Methode entwickelt, mit der Animationen auf verwinkelte und schräge Flächen projiziert werden können. Damit wird das Auge durch eine perspektivisch-korrekte Darstellung getäuscht. Außerdem lassen sich die architektonischen Merkmale des Gebäudes in die Animation integrieren. Auf diese Weise werden überraschende Effekte erzielt.
Damit das möglich wird, muss das Gebäude vermessen und als 3D-Modell virtuell nachgebaut werden. Anhand dieses Modells werden dann die Animationen perspektivisch berechnet und die typischen Merkmale des jeweiligen Gebäudes ausgenutzt.
Der Nachteil: Die Projektionen werden nur aus einer Sicht richtig dargestellt.
Zum Weihnachtsfest letzten Jahres hat De Beers Diamonds eine interaktive Photoinstallation im New Yorker Central Park gesponsert.
Sie lud Paare dazu ein ihre Liebe zueinander in einem Moment festzuhalten, der so einzigartig und dauerhaft ist wie ein Diamant.
Für eine Spende von 5$ an die Elton John Aids Stiftung küssten sich tausende von Paaren auf einer kreisrunden Bühne unter einem Mistelzweig, während sie von allen Seiten mit 60 Kameras fotografiert worden.
Die daraus erstellte 360° Videoaufnahme – wie wir sie sonst nur aus Hollywood-Filmen kennen – stand anschließend zum Download und Weiterleiten auf der begleitenden Website bereit.

Wer wie ich das Warten an Bushaltestellen hasst, der wird diese Umsetzung von Cadbury genauso lieben wie ich. In England hat die Marke Bushaltestellen mit besonderen Touch-Screens ausgestattet. Sie sehen aus wie ganz normale City-Lights, sind aber hochformatige Touch-Screens ausgestattet mit interaktiven Spielen. Dadurch wird das Warten auf den wieder mal zu späten Bus zu einem Spaß für Jedermann. Beim Cadbury-Spiel muss man so viele Schoko-Eier wie möglich zerschlagen. Ein simples Spiel, was einen aber bestimmt für ein paar Minuten beschäftigt und wahrscheinlich sogar Mitwartende zum Mitmachen einläd. So bekommt das ganze gleich eine soziale Kompenente;-)
Schade, dass es die Screens nur in England gibt im Moment. Cadbury bewirbt dort sein beliebtes “Creme Egg” (Kampagne von Saatchi & Saatchi), sowas wie ein Überraschungsei mit Füllung. Tolle Idee, weil einfach und aufmerksamkeitsstark. Mehr davon!
…, das war bisher nur Lucky Luke, der uns allen aus Kindertagen bekannt ist. Intersport hat das jetzt für eine coole Kampagne aufgegriffen. Denn, was läuft einem Läufer ständig hinterher und klebt an einem wie Kaugummi?…Richtig! Der eigene Schatten. Der absolute Gegner. Schnell. Ausdauernd. Unschlagbar. Bis jetzt!
Intersport hat ein Billboard entwickelt, dass den Schatten vorbei laufender Jogger auffängt uns so die Illusion erweckt, dass der Läufer seinen eigenen Schatten abhängt. Die Zutaten: Bewegungsmelder, ein Blitzlicht und eine fluoreszierende 18/1 Folie. Ein “Flash-Billboard” der besonderen Art.
Dadurch, dass das Billboard logischerweise nur im Dunkeln funktioniert, garantiert es eine extrem hohe Aufmerksamkeit. Jeder Läufer, der vorbei läuft, wird wohl für den Rest seiner Strecke über das Billboard nachdenken. Postiert man das Billboard an einer stark frequentierten Laufstrecke, wie der Außenalster in Hamburg, kann man sicher sein, dass einige Jogger am nächsten Tag direkt in den Intersport-Laden laufen.
Ein tolles Beispiel, das mit alter Technologie etwas völlig Neues entstehen lässt.
Noch mehr Infos gibt es hier.
Werber entdecken die Augmented Reality
(AR) immer mehr als Instrument um Konsumenten zu faszinieren und mit ihren Werbebotschaften zu erreichen. Der große Vorteil dieser „erweiterten Realität“: Jedes reale Objekt erhält ein virtuelles und interaktives Double. So können Produkte z.B. von allen Seiten betrachtet oder um virtuelle Informationen ergänzt werden.
Dass Augmented Reality
nicht nur in Kombination mit z.B. Printmedien und dem heimischem Bildschirm funktioniert, sondern auch direkt am POS (Point of Sale) den Kunden faszinieren kann, zeigt nun LEGO® mit einem wahren Kindheitstraum:
„Früher stand ich im Spielwarenladen oft vor einem Regal bunt-illustrierter LEGO®-Verpackungen, ohne genau zu wissen wie genau das Spielzeug darin aussieht oder funktioniert. Ich wollte viel lieber das Spielzeug direkt in die Hand nehmen und von allen Seiten betrachten. Im Fall von LEGO® ein ganz besonderes Problem, denn selbst wenn ich die Verpackung geöffnet hätte, würde es noch einige Zeit dauern und etwas Konstruktionsgeschick erfordern, bis ich wüsste wie eine Polizeistation oder ein Hydraulik-Bagger dreidimensional und in voller Action aussieht bzw. funktioniert.“
Der dänische Spielwarenhersteller LEGO® testet nun zusammen mit dem Münchener Augmented Reality Spezialisten Metaio die DIGITAL BOX.
Das Prinzip ist einfach: Hält man eine LEGO® -Verpackung vor die Kamera des interaktiven Terminals, erkennt das System die Verpackung und gibt den fertig zusammen gebauten Inhalt in Form von live-animierten 3D-Szenen auf dem Display wieder.

Jeder hat wohl irgendwo in seinem Leben schon einmal heimlich etwas hingekritzelt: in der Schule auf den Tisch, in der U-Bahn an die Wand oder im öffentlichen Klo an die Tür. Manche haben das perfektioniert und nennen es Graffiti. Jeder kennt das mulmige Gefühl, das man dabei hat. Es ist der Reiz des Verbotenen. Eine neue OOH-Kampagne nutzt jetzt genau dieses Gefühl und stellt interaktive City Lights auf, die jeder bekritzeln kann und bekritzeln soll. Einfach eine Farbe aussuchen und los geht’s.

Allerdings weiß niemand so recht, wer dahinter steckt. Coolhunter hat als Erstes darüber berichtet und die Kampagne dem Marker-Hersteller Sharpie zugeschrieben. Etliche Blogs sind nachgezogen und haben die Meldung übernommen. Sharpie selbst dementiert nun allerdings auf seinem eigenen Blog, dass sie diese, wenngleich grandiose Kampagne, initiiert haben.
Ich konnte das Rätsel auch noch nicht lösen. Jedoch ist auf dem rechten Foto ganz klar ein deutsches Kennzeichen zu sehen und wenn mich nicht alles täuscht sind die Fotos in Hamburg entstanden. Links sieht man die Hochbahn beim Baumwall, oder? Allerdings sind mir diese City Lights hier in Hamburg noch nicht aufgefallen. Wer weiß mehr?
Was ist es nun? Eine geschickt gemachte Virale Kampagne, die mächtig Buzz erzeugen soll? Einfach nur ein Fake? Oder eine Kampagne, von der einfach noch keiner Wind bekommen hat? Die Idee solcher interaktiver City Lights ist auf jeden Fall cool und ich bin gespannt, ob ich mal eines zu Gesicht bekomme.
Erinnern tut mich diese Kampagne an ein weiteres Beispiel aus Hamburg. Ist schon 1,5 Jahre her, der Ansatz ist der gleiche. Allerdings ist die Umsetzung noch ein bißchen cooler. Mit Hilfe des Handys konnte man ein interaktives City Light besprühen.

Kreation: Benjamin Busse, Design Factory International, Hamburg.
Noch mehr Infos hier und hier.
Es ist Interaktivität auf niedrigstem Niveau, aber die Idee stösst einiges an. Sie zeigt, dass Interaktivität nicht immer mit viel Technik und blinkenden Screens zu tun haben muss, sondern auch ganz einfach sein kann. Springwise nennt das Ganze schlicht: Free Love.

In Österreich hat Northland die Kampagne gelauncht. Sie schenkt den Menschen echte Produkte. Ganz normale 18/1 Billboards werden mit echten Markenprodukten von Northland behangen und jeder, der vorbei geht, kann etwas mitnehmen. Handschuhe, Schals, Mützen, alles was man im Winter gut gebrauchen kann. Die Produkte hängen allerdings so hoch, dass man sich schon etwas Mühe geben muss, um heranzukommen.
Spinnt man die Idee ein bißchen weiter, könnte man kleine Rätsel einbauen, die gelöst werden müssen, um an ein Produkt ranzukommen. Man hängt die Produkte in unerreichbare Höhen und durch SMS kann man sie auslösen, wenn man die richtige Lösung hat…
Die Kampagne hat in Österreich und darüber hinaus einigen Buzz erzeugt. Sie passt toll zu dem kalten Jahrhundertwinter und in die frohe Weihnachtszeit.
Mehr Bilder der Kampagne gibt es hier.
Bankenkrise, Rezession, Firmenpleiten, leere Gewerbeflächen – zumindest das das Letztere kann Motomedia gut gebrauchen, denn die Agentur hat sich die Fassaden dieser Geschäfte als neues Werbeformat ausgesucht.
Ungenutzte Räumlichkeiten werden für einige Wochen bzw. Monate angemietet und neu gestaltet. Die kreativen Möglichkeiten werden natürlich auch durch die jeweilige Fassade bestimmt, grundsätzlich können die Werbemittel aber statisch, teilweise animiert oder interaktiv gestaltet werden. Der Einbau von Sound ist ebenfalls möglich.
Interaktivität wird durch mehrere Technologien umgesetzt. Bluetooth ist die eine, Bewegungssensoren und Touchscreen sind weitere Optionen, um mit den Passanten zu interagieren.
Die Dependance in England hat sich bislang vor allem auf London spezialisiert und Projekte realisiert, u. a. für Heineken, Levi’s, BBC, Red Bull und Künstler wie LCD Soundsystem oder die Chemical Brothers.
Wie macht sich der neue Audi Q5 in der eigenen Garage oder auf dem Parkplatz vor unserer nextwall.
Wir haben es getestet – mit der so genannten MobileCam, die Audi zur Markteinführung ihres neuen SUV anbietet.
Mit der Applikation können Handynutzer beispielsweise die eigene Garage fotografieren und den Audi Q5 virtuell davor platzieren. Um den Q5 wie gewünscht in das eigene oder in eines der mitgelieferten Bilder zu setzen, lassen sich Größe, Position und Perspektive des Fahrzeuges individuell einstellen. Die fertige Komposition kann als Hinter- grundbild auf dem Handy gespeichert oder an Freunde verschickt werden.
Wer den Q5 auch auf seinem Parkplatz sehen möchte, kann sich auf dem aktuellen Q5-Webspecial (Neue Digitale) einen WAP-Push-Link zum Download der von Pocketframes entwickelten Java-Applikation senden lassen.
In Tokio findet derzeit eine spannende Aktion statt, die das mobile Gameportal Hange bewirbt. In den Szenevierteln der Stadt wurden lebensgroße Figuren an Wänden befestigt: Ninjas, Wrestler und die beliebten Dienstmädchen-Outfits durften natürlich nicht fehlen. Alle Figuren halten ein Handy in der Hand, denn sie sind Teil des Gewinnspiels “The Half Of Life Is Game”.
Und so funktioniert’s: Passanten können sich auf die Suche nach diesen Figuren machen und ganz einfach 3000 EURO gewinnen: sie halten ihr Handy an den Arm der jeweiligen Figur und per Infrarot oder Bluetooth wird dann die Gewinnspielseite auf das Handy übertragen und geöffnet. Wer als erster die Figuren entdeckt, gewinnt sofort das Geld. Alle anderen nehmen an einer Verlosung teil, in der es noch einmal um denselben Betrag geht.
Wie die Mechanik nun genau funktioniert, habe ich nicht ganz herausfinden können (“IR und Bluetooth“). Wer mehr weiß, mag sich gerne in den Kommentaren austoben.
Wer Bilder der Figuren sehen möchte, klickt bitte hier und hier.


